Kooperation Bike Mobility Services GmbH mit Volkswagen Financial Services

18 February, 2021

Cloppenburg/Braunschweig. Bike Mobility Services (BMS) steigt mit den Volkswagen Finanzdienstleistungen in das Leasing und die Finanzierung von Fahrrädern ein. BMS ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Pon Bike, einem Top-Five-Player auf dem globalen Fahrradmarkt mit internationalen Marken wie Cervélo, Kalkhoff, Santa Cruz, Focus, Raleigh und Royal Dutch Gazelle.


Das Leasingangebot richtet sich an Unternehmen und ihre Mitarbeiter, das Finanzierungsangebot an Privatkunden.


„Wir verstehen uns schon seit vielen Jahren als Komplettanbieter für Mobilität“, sagt Lars-Henner Santelmann, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Financial Services AG: „Durch die rasante Entwicklung bei E-Bikes können wir über absatzfördernde Finanzierungs- und Leasingangebote viele Kunden erreichen.“ Hier gebe es klare Parallelen zur Automobilindustrie. Der Ausbau des Geschäftsmodells auf Seiten der Volkswagen Finanzdienstleistungen erfolgt über die Beteiligungen der Volkswagen Financial Services AG an der Digital Mobility Leasing GmbH (26 Prozent) sowie der Volkswagen Bank GmbH an dem österreichischen Fintech Credi2 GmbH (20 Prozent). Durch die zusätzliche Vertriebskooperation mit der Bike Mobility Services GmbH, erhalten Kunden deutschlandweit die Möglichkeit beim Händler ihr Wunschfahrrad auszusuchen und den Vertrag vor Ort abzuschließen.


Neben dem Leasing bieten beide Partner Privatkunden eine neue Finanzierungsmöglichkeit über die Marke „Finance a Bike“ an. Voraussetzung ist eine vorausgegangene Registrierung des Fahrradhändlers bei Finance a Bike. Der Vorteil: Privatpersonen können mit nur einem Besuch beim Händler ihr Wunschfahrrad aussuchen, die Finanzierung abschließen und das Fahrrad direkt mitnehmen. Über die zu hundert Prozent digitalisierte Online-Antragsstrecke können sie in weniger als zehn Minuten einen Kredit zwischen 500 Euro und 10.000 Euro beantragen – schnell, einfach und sicher. Neben Fahrrädern kann dieser Betrag auch für Zubehörteile wie Fahrradschlösser, Helme und Zusatzakkus ausgegeben werden. Eine individuelle Laufzeit zwischen 6 und 60 Monaten sowie eine mögliche vorzeitige Rückzahlung bieten Flexibilität für die Endverbraucher.


Auch für Fahrradhändler ist der neue Prozess von Vorteil. Denn die Nutzung von Finance a Bike ist für sie komplett kostenlos und sie erschließen sich zusätzliche Verkaufspotenziale. Durch den volldigitalisierten Prozess, den der Kunde selbstständig durchläuft, können die Verkäufer ihre Zeit außerdem für die persönliche Beratung nutzen. Das verbessert die Serviceleistung und stärkt die Kundenbindung. Konkret wird für den Kunden im Händlerportal ein Warenkorb für den Kunden angelegt. Der Kunde erhält eine Bestätigungs-SMS, gibt seine persönlichen Daten ein und wählt Laufzeit sowie Ratenhöhe aus. Seine Identität bestätigt er dann in einem Videotelefonat (mit Reisepass oder Personalausweis). Mittels Onlinebanking wird automatisiert die Bonität geprüft. Für Händler gibt es kein Risiko bei der Abwicklung und hundertprozentige Zahlungssicherheit mit Zahlungseingang innerhalb von 24 Stunden. Händler erhalten zudem eine Provision bei der Finanzierung. Bei der Einführung des Systems werden Händler vom Außendienst unterstützt. Aktuell bieten rund 450 Fahrradhändler in Deutschland das neue Finanzierungsmodell an. Weitere werden in diesem Jahr dazukommen. 



Angeboten wird auch das Dienstradleasing, bei dem BMS ebenfalls mit Volkswagen Finanzdienstleistungen kooperiert. Hier geht der Kooperationspartner auf Kunden zu, um das Dienstradleasing als Ergänzung zum Dienstwagenleasing vorzustellen. Das bringt dem Handel deutliche Vorteile. Denn es ergibt sich ein neues Kundenpotential. Beim Dienstradleasing werden vom Arbeitgeber geleaste Fahrzeuge durch die Arbeitnehmer im Rahmen einer Überlassung genutzt sowie die private Nutzung durch die 1%-Versteuerung geregelt. Dies erfolgt meistens im Zuge einer Entgeltumwandlung des Arbeitnehmers. Vorteil für den Arbeitnehmer: Eine Ersparnis von bis zu 35 Prozent im Vergleich zum Kauf des Fahrrades. Auch zusätzliche Services wie der Rundum-Schutz können hinzugebucht werden. 


Bereits heute sind mehr als 3.000 Fahrradhändler in Deutschland gelistet. Das Angebot gilt für alle vom Händler geführten Markenräder ab 499 Euro und bis 15.000 Euro. Die Fahrräder müssen nicht ausschließlich für den Arbeitsweg genutzt, sondern können auch im Alltag, während des Urlaubs oder beim Sport gefahren werden.


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